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Steinburg/Dithmarschen

Hannover (apt mk) Die weltgrößte Computermesse CeBIT wird ihre Türen wieder öffnen: Vom 6. - 10. März können sich IT-Experten aus aller Welt über die neuesten Innovationen in der IKT-Branche austauschen.

Torsten Albig ist SPD-Spitzenkandidat in Schleswig-Holstein

Mehrheit der SPD-Spitze plädiert für einen
Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff


Köln 03.02.12 Bislang habe man sich in der SPD zurückgehalten um die Affäre um Christian Wulff nicht zu einer Parteisache zu machen. "Vielleicht haben wir auch zu lange gezögert, das zu sagen, was wir eigentlich denken", sagt der SPD -Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach gegenüber dem ARD-Morgenmagazin. Inzwischen sei man aber in der Partei Ã¼bergreifend der Meinung, dass Wulff nicht mehr im Amt zu halten sei.

 

Kubicki geht auf Distanz zu Bundespräsident Wulff

 Düsseldorf (ots/apt mk) - Der FDP-Spitzenkandidat in Schleswig-Holstein,Wolfgang Kubicki, ist angesichts einer bevorstehenden Klage vor dem niedersächsischen Landesverfassungsgericht auf Distanz zu Bundespräsident Christian Wulff gegangen. "Wenn die Klage der SPD vor dem Staatsgerichtshof erfolgreich sein sollte, muss Wulff zurücktreten. Ein Bundespräsident, der gegen die Verfassung verstoßen hat, ist nicht mehr zu halten", sagte Kubicki der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Die größte Gefahr für Wulff gehe von dessen Ex-Sprecher Olaf Glaeseker aus. "Das Ermittlungsverfahren gegen Herrn Glaeseker birgt für Bundespräsident Wulff die größten Risiken und Gefahren", sagte Kubicki. "Er weiß nicht, was Glaeseker in den von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Unterlagen zu Papier gebracht hat, das auch Wulff belasten könnte", sagte der Jurist. "Nach 30 Jahren als Strafverteidiger und zahlreichen Untersuchungsausschüssen weiß ich: In solchen Unterlagen lässt sich immer etwas Belastendes finden", so Kubicki. Am Sonnabend den, 21.01.12 wurde der 59-jährige auf dem FDP-Parteitag in Neumünster mit 94% der abgegebenen Stimmen auf den Listenplatz eins gewählt.

Bundesregierung bestätigt Rentenkürzung von acht Prozent im Jahr2025 durch modifizierte Rentenanpassungsformel

   Leipzig (ots) - Die Bundesregierung hat eine Rentenkürzung um rund
acht Prozent als Folge der modifizierten Rentenanpassungsformel für 
den Durchschnittsverdiener bis zum Jahr 2025 eingeräumt. Das 
Bundesarbeitsministerium errechnete jetzt, nach einem Bericht der 
"Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe), für den 
Durchschnittsverdiener eine faktische Kürzung der Durchschnittsrente 
im Jahr 2025 von 146 Euro monatlich. In Beantwortung einer 
entsprechenden Bundestagsanfrage räumte der Parlamentarische 
Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (CDU) im Bundesarbeitsministerium
ein, bliebe es beim bisherigen Sicherungsniveau von 50,2 Prozent, 
läge die Bruttostandardrente im Jahr 2025 bei 1 814 Euro. "Das wären 
146 Euro mehr als der im Rentenversicherungsbericht 2011 ausgewiesene
Wert." Verbunden wäre dies aber mit einem auf 22,4 Prozent erhöhten 
Beitragssatz (derzeit liegt dieser bei 20,9 Prozent). Teil der neuen 
Rentenformel ist eine Beitragsobergrenze  von 22 Prozent. Aktuell 
liegt die Bruttostandardrente bei 1 238 Euro. Der 
Rentenversicherungsbericht weist für das 2025 einen Wert von 1 668 
Euro aus. Die Linkspartei kritisierte in diesem Zusammenhang die 
"staatlich verordneten Rentenkürzungen". Parteichef Klaus Ernst 
forderte eine Rückkehr zur alten Rentenformel. "Die Rente soll wieder
mit den Löhnen steigen. Außerdem muss eine Mindestrente eingeführt 
werden. Niemand darf im Alter unter 900 Euro fallen", verlangte 
Ernst.

SPD startet optimistisch ins neue Jahr

Kiel (apt mk) 11.01.12 In Schleswig-Holstein findet in diesem Jahr die einzige Landtagswahl statt. Die Parteispitze der schleswig-holsteinischen SPD zeigte sich optimistisch. Für die SPD soll ein Wahlsieg in Schleswig-Holstein das Signal für die geplante Regierungsübernahme auf Bundesebene sein. Entsprechend groß ist das Interesse der Bundespolitiker, im Wahlkampf in Schleswig-Holstein mitzumischen. Den Auftakt machte am Dienstag der Fraktionsvorsitzende der Bundes-SPD, Frank-Walter Steinmeier, beim traditionellen Neujahrsempfang seiner Parteikollegen in Kiel. SPD Schleswig- Holstein will mit Tosten Albig den nächsten Ministerpräsidenten stellen.

 

Steinmeier: Rot-Grün kommt auch im Norden

Lübeck (ots) 25.01.12 - Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag,  Frank-Walter Steinmeier, rechnet fest damit, dass die   Grünen in Schleswig-Holstein das Bündnis mit der SPD suchen werden. "Mein Eindruck ist, Union und FDP haben ihren Kredit bei den Wählern verloren. Ich bin mir sicher, das spüren auch die Grünen" kommentierte Steinmeier im Interview mit den "Lübecker Nachrichten" (Donnerstagausgabe) die offene Koalitionspräferenz der Grünen im Norden. Den politischen Wechsel werde es nur geben, wenn SPD und Grüne  gemeinsam die nächste Regierung bildeten.

 Im  Bund strebe seine Partei ebenfalls ein Bündnis mit den Grünen an, sagte Steinmeier. Das gelte auch dann, wenn die SPD etwa im Saarland eine große Koalition mit der CDU eingehe. Korrigieren will Steinmeier die Föderalismusreform von 2006, die es dem Bund untersagt, die Länder im Bildungsbereich finanziell zu unterstützen. "Es war ein Fehler", sagte der SPD-Politiker. Die Abkehr der Kieler Landesregierung von diesem Kooperationsverbot lobte Steinmeier. "So richtig glaubwürdig sind solche Kehrtwendungen ein paar Wochen vor der Wahl nie. Aber das Bekenntnis, dass das von der Union erfundene Kooperationsverbot Unsinn ist, begrüße ich." Unterdessen liegen auch in Niedersachsen ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl laut einer Umfrage des NDR, SPD und Grüne in der Gunst der Wähler vorn. mehr

 

Spott über den Bundespräsidenten mit dem Verb „wulffen“

 (apt mk) 22.01.12 In der Deutschen Sprache fehlte bisher ein Verb, das die sprachliche Grau-Zone zwischen lügen, schwindeln, die Wahrheit nicht sagen, Not-wendig-zu-Sagendes verschweigen präzise zum Ausdruck bringt. Dem derzeit noch amtierenden Bundespräsidenten Christian Wulff sei es gedankt. Er hat es in seiner souveränen Art kreiert, staatstragend präsentiert und mit seinem Vorbild selbst für die Verbreitung gesorgt. Mit wulffen lässt sich ein für manchen Politiker und viele Spekulanten zum professionellen Alltagsbetrieb gehörendes Denk- und Sprach-Verhalten nun präziser bezeichnen. Wer einen anderen willentlich im Unklaren lässt, der wulfft ihn.

Schäuble kann sich prinzipiell auch Leben ohne Politik vorstellen

 Berlin (ots/apt) 20.01.12 - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bedauert ´nicht, dass ihm das  Amt des Staatsoberhauptes in seiner Karriere verwehrt geblieben ist. "Ich bin nicht unglücklich, dass es anders gekommen ist", sagte der CDU-Politiker der taz-Wochenendausgabe.

 "Wir reden ja über 2004. Als mir Richard von Weizsäcker damals sagte: 'Sie müssen das machen', da war ich geschmeichelt. Trotzdem habe ich zu meiner Frau gesagt: 'Ich weiß nicht, ob wir so glücklich wären, wenn ich das werden sollte.' Also gab es auch kein Bedauern, als es anders kam."

 Obwohl Schäuble 2004 als Kandidat im Gespräch gewesen war, hatten sich CDU, CSU und FDP auf eine gemeinsame Nominierung von Horst Köhler verständigt. Der Minister sagte, er sei damals nicht enttäuscht von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewesen. "Da sie mich nicht für das Amt ins Gespräch gebracht hat, konnte sie mich auch nicht fallen lassen." Sein Verhältnis zur Kanzlerin sei gut. Dass er deutlich älter ist als Merkel, sei ein Vorzug. "Mein Alter schafft Vertrauen."

 Wahlen in Schleswig-Holstein

Am 6.Mai wählen die schleswig-holsteiner einen neuen Landtag. Ab den 10.Januar stellt sich die gesammte Polit-Prominenz auf den Wahlkampf ein. Die Landtagswahl im nördlichsten Bundesland verspricht auf jeden Fall spannend zu werden.

 

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